Maria Montessori

Guten Tag, dies war doch nicht absichtlich, denn sie schrieben Montessorri. Gemeint war aber sicherlich Montessori.


Heike Makatsch, Anne Frank, Herman von Veen und Tom Gerhardt haben alle eines gemeinsam: Sie alle besuchten in ihrer Kindheit eine Maria-Montessori-Einrichtung. In Deutschland gibt es etwa 1000 Einrichtungen, die nach den Ideen der italienischen Wissenschaftlerin unterrichten. Die individuellen Erfahrungen der Kinder stehen hier im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Hilf mir, meine Arbeit selbst zu tun“ wird in den Montessori-Kindertagesstätten und Schulen kein Frontalunterricht durchgeführt. Die Kinder arbeiten größtenteils in Freiarbeit selbstständig an ihren Aufgaben mit speziellen Lernmaterialien. In den Zeiten des selbstbestimmten Lernens können die Kinder selbstständig entscheiden, welche Aufgaben sie erfüllen wollen und ihre Partner dazu frei wählen. Auch das Zeitmaß ist ihnen selbst überlassen. Erwachsene sind nicht da, um primär Wissen durch Frontalunterricht zu vermitteln, sondern um für die Kinder Bedingungen zu schaffen, die ihren Bildungsprozess vorantreiben. Aufgabe der Pädagogen ist es, sich in den Rhythmus des Kindes hineinzuversetzen. Auch die Eltern sind spielen in diesem pädagogischen Konzept eine wichtige Rolle. Mit ihrem Einfühlungsvermögen, ihre Wissen und ihrer Autorität bringen sie das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung maßgeblich voran. Die Entwicklerin dieses Lernkonzeptes ist die Italienerin Maria Montessori. Sie lebte von 1870 bis 1952 und stellte in ihren Studien Defizite bei der Entwicklung der Kinder fest. Mit dem Konzept des selbstbestimmten Lernens wollte sie auf die pädagogischen Probleme in der Zeit einwirken und setzte damit einen Grundstein für eine weltweite Montessori-Bewegung.

Vertippt: das ging vielen auch schon so wie z.B. Montessorrimaterialien

oder andere suchten nach Montessorri-Materialien